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Satzung

 

 

Satzung

des

Geflügelzuchtvereins Lingen

und Umgegend von 1874 e.V.

Vereinsregister Nr. 383

AG Lingen (Ems)

 

§ 1

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen:

Geflügelzuchtverein Lingen und Umgegend von 1874 e.V.

mit Sitz in Lingen (Ems)

 

§ 2

Vereinswappen

Als Vereinswappen führt der Verein das Lingener Rathaus, davor einen Stamm Hühner.

 

§ 3

Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt den Zweck, die Rassegeflügelzucht in seiner Gesamtheit zu erhalten, zu fördern und auszubreiten. Er ist politisch, religiös und rassisch neutral und ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.

 

§ 4

Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied des Kreisverbandes "Emsland" und darüberhinaus dem Landesverband "Weser-Ems" angeschlossen. Die Vereinsangelegenheiten werden im Einklang mit den Satzungen des Kreisverbandes und des Landesverbandes selbstständig geregelt.

 

§ 5

Rechtsgrundlage

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder, sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung, sowie die Satzungen, der im § 4 genannten Organisationen, geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft und aller damit in Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen.

 

§ 6

Gliederung des Vereins

Der Verein gliedert sich in folgende Abteilungen:

a) Abteilung für Erwachsene über 18 Jahren

b) Abteilung für Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren.

 

§ 7

Mitgliedschaft

Die ordentliche Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person, beiderlei Geschlechts über 18 Jahren auf Antrag erwerben. Die Aufnahme wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung entschieden. Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es, den festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten. Zugezogene, die sich um eine Mitgliedschaft bewerben und einen schriftlichen Nachweis erbringen, daß schon vorher eine Mitgliedschaft in einem anderen Rassegeflügelzuchtverein bestanden hat, kann diese Mitglietschaft angerechnet werden.

 

§ 8

Ehrenmitglieder

Zu Ehrenmitgliedern können ernannt werden:

a) Mitglieder die sich in hohem Maße für den Verein, sowie für die Förderung und Erhaltung der Rassegeflügelzucht verdient gemacht haben.

b) Inhaber der silbernen nach Möglichkeit der goldenen Ehrennadel des BDRG sind und das 70. Lebensjahr vollendet haben.

Bei diesbezüglichen Anträgen aus der Jahreshauptversammlung prüft der Vorstand, ob der Antrag zur Abstimmung vorgebracht werden soll. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie die ordentliche Mitglieder, jedoch ohne Entrichtung der festgesetzten Jahresbeiträge.

 

§ 9

Befreiung von der Entrichtung des Jahresbeitrages

Mitglieder, die das 70. Lebensjahr vollendet haben und eine 25 jährige Mitgliedschaft nachweisen können, sind von der Entrichtung der Jahresbeiträge befreit.

 

§ 10

Die Mitgliedschaft erlischt

a) durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung

b) durch Ausschluß aus dem Verein aufgrund eines Vorstandbeschlusses

c) auf Antrag aus der Mitgliederversammlung.

Bei letzterem prüft der Vorstand die für den Ausschluß vorgebrachten Gründe und entscheidet, ob der Antrag zur Abstimmung vorgebracht werden soll.

 

§ 11

Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt:

a) durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlußfassungen der Mitgliederversammlungen teilzunehmen

b) Fußringe des BDRG zu beziehen und Rassegeflügelausstellungen zu beschicken.

 

§ 12

Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet:

a) die Satzungen des Vereins und deren übergeordneten Organisationen zu befolgen

b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln

c) die durch Beschluß festgelegten Jahresbeiträge zu entrichten

d) an allen Veranstaltungen nach Kräften mitzuwirken

e) sich in allen aus der Mitgliedschaft zum Verein und deren übergeordneten Organisationen erwachsenen Angelegenheiten nach Maßgabe der Satzungen zu unterwerfen.

 

§ 13

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a) die Jahreshauptversammlung bzw. Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) die einzelnen Fachwarte

Die Mitgliedschaft zu einem Vereinsorgan ist Ehrensache. Die im Interesse des Vereins vorausgabten Ausgaben werden erstattet.

 

§ 14

Mitgliederversammlung

Sämtliche Mitglieder über 18 Jahre haben eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes ist unzulässig. Angehörige der Jugendgruppe ist die Anwesenheit gestattet, jedoch ohne Stimmrecht. Alljährlich soll eine Jahreshauptversammlung einberufen werden. Von der Abhaltung der Jahreshauptversammlung sind alle Mitglieder postalisch in Kenntnis zu setzen. Die auf der Jahreshauptversammlung getroffenen Entscheidungen in allen Vereinsangelegenheiten sind authentisch, soweit sie nicht satzungsgemäß den übergeordneten Organen übertragen wurden.

Seiner Beschlußfassung unterliegt insbesondere:

a) Wahl der Vorstandsmitglieder

b) Wahl der Fachwarte

c) Vorschläge zur Ernennung von Ehrenmitgliedern

d) Bestimmung der Grundsätze für die Beitragserhebung

e) Entlastung der Organe bezüglich der Geschäftsführung

f) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages unter Beschlußfassung über die Verwendung der aufgebrachten Finanzmittel.

 

§ 15

Der Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen:

a) dem geschäftsführenden Vorstand

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

b) dem erweiterten Vorstand

1. Schriftführer

1. Schatzmeister

2. Schriftführer

2. Schatzmeister

1. Gerätewart

2. Gerätewart

Jugendobmann

Ringwart

Pressewart

Ausstellungsleiter

Kassenprüfer

Zuchtwart

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.

 

§ 16

Aufgaben des Vorstandes

a) der geschäftsführende Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und den Maßnahmen der durch die Mitgliederversammlung gefaßten Beschlüsse zu führen.

b) der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Verhinderung von Mitgliedern der Vereinsorgane, deren verweistes Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung, durch ein geeignetes Mitglied des Vereins, zu besetzen

c) Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder

1) der 1. und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder ist alleine zur Vertretung berechtigt.

2) der 1. Schriftführer erledigt den gesamten Schriftverkehr und kann unverbindliche Mitteilungen unterzeichnen. Er ist für eine einwandfreie Führung des Protokollbuches verantwortlich.

3) der 2. Schriftführer vertritt den 1. Schriftführer im Verhinderungsfalle in allen vorbezeichneten Angelegenheiten.

4) der 1. Schatzmeister verwaltet die Vereinskassengeschäfte. Er ist für den Bestand und die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Alle Ausgaben müssen durch Belege nachgewiesen werden können.

5) der 2. Schatzmeister vertritt den 1. Schatzmeister im Verhinderungsfalle in allen vorbezeichneten Angelegenheiten und ist für die Einziehung der Jahresbeiträge zuständig.

6) der 1. und der 2. Gerätewart haben das Vereinseigentum; Käfigmaterial etc. in Zusammenarbeit zu pflegen und in einem ordentlichen Zustand zu erhalten. Weiterhin sind die Gerätewarte für die Vollzähligkeit verantwortlich. Käfige dürfen laut Versammlungsbeschluß im einzelnen nicht ausgeliehen werden. Im Allgemeinen haben die Gerätewarte über die Verleihung der Käfige an fremden Vereinen zu entscheiden und für eine einwandfreie, saubere und vollzählige Rücklieferung sorge zu tragen. In Ausnahmefällen ist die Genehmigung des gesamten Vorstandes bzw. ein Versammlungsbeschluß einzuholen.

7) der Jugendobmann wird von den Mitgliedern der Jugendgruppe selbst gewählt und der Jahreshauptversammlung zur Anerkennung vorgelegt. Der Jugendobmann soll ein vorbildlicher Züchter und in jeder Beziehung unbescholten sein. Er soll die Eigenschaft besitzen, Jugendliche zu leiten und zu betreuen, durch sinnvolle Jugendarbeit die Verbundenheit zum Verein und Liebe zur Rassegeflügelzucht zu fördern und zu pflegen.

8) dem Ringwart obliegt die Bestellung und Ausgabe der Fußringe des BDRG. Bei Abgabe an Mitgliedern sind die Ringnummern in einem dafür anzulegenden Ringkontrollbuch zu registrieren.

9) der Pressewart hat die Berichterstattung an die Presse, die gleichzeitig als Werbung für den Verein und somit für die gesamte Rassegeflügelzucht dienen soll, zu erledigen.

 

§ 17

Wahl der Kassenprüfer

Für die Kassenprüfung zum Jahresende sind vom der Mitgliederversammlung zwei geeignete Mitglieder als Kassenprüfer zu wählen. Über das Ergebnis der durchgeführten Kassenprüfung ist auf der Jahreshauptversammlung ein Bericht abzugeben. Die jeweils für zwei Jahre im Wechsel gewählten Kassenprüfer sind berechtigt, eine unvermutete Kassenprüfung vorzunehmen.

 

§ 18

Vermögen des Vereins

Die Überschüsse der Vereinskasse, sowie sonstige vorhandene Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch nicht zu. Die im Haushaltsetat festgelegte Rücklage darf nur in Ausnahmefällen und dann nur mit 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung angegriffen werden. Im Falle der Auflösung des Vereins, entscheidet die Mitgliederversammlung über den Verbleib des Vereinsvermögens.

 

§ 19

Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

Zur Beschlußfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen Stimmberechtigten, über eine Vereinsauflösung eine Mehrheit von 4/5 der im Verein stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Sind bei der Beschlußfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der Mitglieder erschienen, so ist die Abstimmung vier Wochen später zu wiederholen. Die Versammlung ist dann, ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

 

§ 20

Einbringung von Vertrauensfragen und Mißtrauensanträge

Mit Ausnahme der in dem § 18 und 19 benannten Angelegenheiten werden sämtliche Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten gefaßt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt, es sei denn, daß der erste Vorsitzende für den eingebrachten Antrag stimmt. Sämtliche Stimmberechtigten sind zu Einbringung von Anträgen befugt. Über alle stattgefundenen Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, welches vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll muß Angaben über die Anzahl der Erschienenen, den gestellten Anträgen und das jeweilige Abstimmungsergebnis, enthalten.

 

Die Satzung wurde gelesen, anerkannt und unterschrieben von:

1.Vorsitzender: Hans Thiele

1.Schriftführer: Josef Brüggen

1.Schatzmeister: Ernst Beckmann

2.Vorsitzender: Horst Barmeister

2.Schriftführer: Hermann Schmitz

2.Schatzmeister: Hans-Werner Helmes

1.Gerätewart: Karl Zumbeel

2.Gerätewart: Heinrich Varel

Jugendobmann: Erwin Werner

Ringwart: Johannes Brand

Ausstellungsleiter: Willi Brockhoff

 

Zusammengestellt und ausgearbeitet von Ernst Beckmann

Lingen (Ems), den 15. April 1978

Eingetragen am 28. November 1978